Strom an!

5.  Februar,  2013

Gab hat am MCI »Wirtschaft und Recht« studiert. Er sitzt jetzt schon eine ganze Zeitlang in unsrer alten Stadt fest, fährt ab und zu herum uns andere besuchen. Er hat von dem her gerade nicht so viel zu tun, und ich kann ihn mit meinen Fragen zu Social Media nerven. (Soweit ich weiß, hat er die Masterarbeit über neue Marketingformen geschrieben. Ich verliere immer mehr den Überblick, wer was gemacht hat. Er hängt auf jeden Fall halbe Tage im Facebook rum, und davon kann ich im Moment nur profitieren.) Ich frage also Gab, wie ich den Blog am besten angehen soll. Eigentlich geht es mir eh nur um den ersten Post, der Rest wird sich schon irgendwie ergeben. 
Gab sagt, ich soll zuerst einmal angeben, wer ich bin und warum ich so einen Blog überhaupt mache. Ich solle schreiben, dass ich 26 Jahre alt und aus Lienz sei, dass ich gern Schriftsteller werden würde. Dass ich mich gern mit andern Leuten vernetzen würde, die sich auch für die Szene interessieren. „Es geht dir ja um den öffentlichen Dialog.“ (Da hat Gab allerdings Recht.) Ich sage, dass das soweit alles ganz gut klingt. Feedback kann man immer gebrauchen, denke ich bei mir. Ach, ich werd das einfach so durchziehn!
Gab sagt, dass ich halt auch regelmäßig etwas schreiben müsse. Damit die Leute bei der Stange blieben und nicht das Gefühl bekämen, dass hier nichts weiterginge. Er sagt, ich solle wenigstens alle zwei Wochen einmal einen Eintrag posten. Ich könnte außerdem – obwohl das müsse nicht unbedingt sein – anklingen lassen, dass ich den Schriftsteller-Alltag ein bisschen näher beschreiben möchte.

In der Zwischenzeit arbeitet Matz fleißig an meiner Website. Ich bin echt etwas überwältigt davon, was für ein Aufwand das ist. Ich bin richtig froh, dass er das in die Hand nimmt, hätte mich da selber nie drüber hinausgesehn.
Was ich bis jetzt gelernt hab: Man sagt Website zur Homepage, weil Homepage meint allein die Startseite der Webpräsenz. Ich habe Matz versprochen, mir das schnellstmöglich einzuprägen. Ich habe ihm versprochen, ihn von meinen ersten Tantiemen zu bezahlen. Ach, Matz! Dankeschön für alles!

Bevor ich nun zum Ende komme, möchte ich ganz kurz noch euch, meine potenziellen LeserInnen, einmal direkt ansprechen. (Ich bin mir sicher, Gab wird das gefallen.) Meine lieben, potenziellen LeserInnen! Ich würde mich aufrichtig freuen, wenn ihr ab und zu bei mir vorbeischaun würdet. Ihr könnt den Blog auch als RSS-Feed abonnieren, mir auf Facebook oder Twitter folgen. Es wäre total cool, wenn sich der eine oder andere einmal zu einem Kommentar hinreißen lassen würde. Vielleicht wechselt ihr euch da ganz einfach ab, es ist sonst auch nicht tragisch. Im Gegenzug verspreche ich – soweit es in meiner Macht liegt –, von peinlichen Einträgen Abstand zu halten. Dass ich nicht im Affekt und unter Alkeinfluss poste. Falls euch das ganze Social-Media-Zeug so oder so zuwider ist, kann ich das auch verstehn. In dem Fall ignoriert mich bestmöglich und stört euch bitte nicht an meinen Texten. (Was der Literaturbetrieb kann, könnt ihr schon lange.)

Dankeschön und bis denne!
Andi

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5 Kommentare

  1. Lieber Andi!
    Vor zwei Tagen hat uns dein Papa das Büchlein mit deinen neuen Texten geschenkt. Ich habe sie gerne gelesen, obwohl ich nicht immer alles verstehe und deinen Gedanken nicht immer folgen kann.
    Trotzdem ist es für meinen bereits alten Geist immer angenehm, sich mit Gedanken junger Menschen auseinanderzusetzen.
    Wo bleiben eigentlich die Kommentare deiner Comunity?
    Interessieren sich Jugentliche nicht für deine Arbeit?
    Mir macht auch das Lesen deinerTexte im Blog Freude, bitte schreib bald wieder.

    Vertraue auf deine Fähigkeiten und mach weiter so,
    liebe Grüße, Weichselbraun Trude

    Kommentar von Trude Weichselbraun am 27. Februar 2013 um 20:08

  2. Liebe Trude!

    Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich hab mich echt voll darüber gefreut! Ich mag das bei Lyrik eigentlich ganz gern, wenn man nicht alles versteht. Ich glaube, das macht ein bisschen den Reiz von Gedichten aus, dass ein paar Dinge im Unklaren bleiben.
    Ich denke, dass sich generell nicht allzu viele Leute für Lyrik interessieren, egal, wie alt sie gerade sind. Das ist aber kein neues Problem, ist früher schon ähnlich gewesen. Obwohl man sagen muss, dass es im Moment für Gedichte ein ganzes Stück besser aussieht, als noch vor einigen Jahren. Was die Kommentare angeht: Ich hoffe, dass es ein bisschen so ist wie mit dem Tanzen. Wenn einmal wer angefangen hat, kommen hoffentlich auch die anderen.
    Ich bin auch richtig froh darüber, dass dir der Blog gefällt. Ich brauche leider immer ewig für einen Eintrag, werde das Wochenende aber hoffentlich den dritten Post fertigbekommen.

    Danke dir noch einmal fürs Kommentieren und alles Gute!
    Liebe Grüße, Andi

    Kommentar von AndiPargger am 28. Februar 2013 um 09:27

  3. Lieber Andi!

    Mit dem Tanzen, da hast du recht. Habe bei öffentlichen Vorstellungen schon des öfteren als erste applaudiert und das restliche Publikum mitgerissen.
    Mein Vater war mir dabei in seiner Spontaneität immer ein großes Vorbild. Würd mich auch freuen, wenn sich andere Personen mit ihrer Meinung beteiligen.

    Warte schon auf deinen nächsten Eintrag,
    alles Liebe, Trude

    Kommentar von Trude Weichselbraun am 28. Februar 2013 um 12:21

  4. Lieber Andi!
    Ich schreibe selbst gerne und finde deine Art zu schreiben toll. Bitte schreib mehr! Ich versuch bald dein Buch zu kaufen.

    Liebe Grüße aus Vorarlberg,
    Melanie

    Kommentar von Melanie Klien am 29. März 2013 um 18:09

  5. Liebe Melanie!

    Vielen vielen Dank! Es freut mich wirklich sehr, dass es dir gefällt! Ich bin leider ein sehr langsamer Schreiber, aber es wird sicher bald wieder was fertig werden. Falls du Probleme haben solltest, mein Buch aufzutreiben, sag mir doch bitte Bescheid! (Welche Art von Texten schreibst du eigentlich?)

    Dankeschön für deine Mail und für deine aufmunternden Worte!
    Liebe Grüße, Andi

    Kommentar von AndiPargger am 29. März 2013 um 19:41


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